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Worum geht's?
Beim Taekwondo stehen die dynamischen und teils akrobatischen Fußtechniken im Mittelpunkt, wobei im Breitensport auch Selbstverteidigungsaspekte wichtig sind.
Taekwondo erinnert auf den ersten Blick etwas an das japanische Karate, unterscheidet sich jedoch z.B. durch weniger tiefe Stellungen und vor allem durch die stärkere Betonung der Fußtechniken.

Wie organisiert?
Das Wettkampf- und Prüfungswesen ist im Taekwondo als Olympische Sportart gut organisiert. Unsere Abteilungen Taekwondo sind der Deutschen Taekwondo Union e.V. (DTU) und der Nordrhein-Westfälischen Taekwondo Union e.V. (NWTU) angeschlossen. Wir betreiben Taekwondo nach der Version der olympischen World Taekwondo Federation (WTF). Die DTU ist der Fachverband mit Alleinvertretung für Taekwondo im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), stellt die offizielle deutsche National- und Olympia-Mannschaft, führt die offizielle Taekwondo-Trainer-Ausbildung durch und ist die nationale deutsche Vertretung im olympischen Weltverband WTF.

Woher kommt Taekwondo?
Taekwondo ist eine alte koreanische Kampfkunst der waffenlosen Selbstverteidigung. Gleichzeitig ist es ein relativ junges und modernes Kampfsystem.
Wandmalereien in Gräbern im Norden Koreas (aus dem Jahre 37 v. Chr.) bezeugen, dass Taekwondo-ähnliche Kampfpraktiken bereits vor über 2000 Jahren in Korea bekannt waren. Man geht davon aus, dass es Taekwondo (wenn auch nicht in der Form, wie wir es heute kennen) bereits seit der Gründung Koreas im Jahre 2333 v. Chr. gibt. Durch das Auf und Ab der zahlreichen koreanischen Dynastien war die Kampfkunst mal mehr, mal weniger populär, hielt sich aber sogar trotz zwischenzeitlicher Verbote.
Neu organisiert und unter dem Namen Taekwondo vorgestellt wurde es allerdings erst 1955 von dem koreanischen Generalmajor a. D. Choi Hong Hi. Dieser (Träger des 9. Dan und ehemaliger Präsident der ITF, der am 15. Juni 2002 verstarb und in Pyongyang begraben ist) entwickelte die Hyongs, die heute noch praktiziert werden.
Was bedeutet "Taekwondo"?
Der Begriff "Taekwondo" besteht aus 3 Komponenten:
Tae = der Fuß, die Fußtechniken
Kwon = die Faust, die Fausttechniken
Do = der Weg, die Lehre, die Geisteshaltung/ geistige Entwicklung
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