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Ziele des Wettkampftrainings

Das primäre Ziel des Wettkampftrainings ist es, unsere Sportler und Sportlerinnen auf Turniere der Deutschen Taekwondo Union vorzubereiten. Dazu gehören vornehmlich Wettkämpfe der Nordrhein-Westfälischen Taekwondo Union, besucht wurde aber auch schon der Niedersächsische Landespokal in Osnabrück (NTU).

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(Foto: Arnsberg Cup 2008)

2008 nahmen wir als einziges deutsches Team am Panther Cup in Driebergen-Rijsenburg, nahe Utrecht/ Niederlande, teil. Dabei handelt es sich mit 317 Wettkämpfern um ein WTF-Nachwuchsturnier mittlerer Größe des Taekwondo Bond Nederland, das für unsere Sportler besonders deshalb eine wichtige Erfahrung war, da ausschließlich niederländische sowie luxemburgische Teams und Vereine das Starterfeld ausmachten.

Nur für Wettkämpfer?

Das Wettkampftraining ist jedoch nicht nur für die spezifische Turniervorbereitung gedacht. Mitmachen kann jeder Taekwondoka ab dem 8. Kup (gelber Gurt), der Spaß an Vollkontakt-orientiertem Training hat. Wichtig ist aber, dass neue Teilnehmer unbedingt über gewisse technische (Grundtechniken) und physische (gute Kondition) Voraussetzungen verfügen. 

Was passiert im Wettkampftraining?

Im Wettkampftraining entfallen freilich manche Disziplinen, die fester Bestandteil des traditionellen Trainings sind: Poomsae und das Üben der dazugehörigen Techniken, Einschrittkampf, Selbstverteidigung, Bruchtest.

Stattdessen liegt das Augenmerk auf dem Einüben typischer Wettkampftechniken. Für den Turniererfolg ist es unerlässlich, dass diese in verschiedenen Kombinationen wieder und wieder ausgeführt, und somit verinnerlicht werden. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Step-Training, das zusammen mit verschiedenen Konditionsübungen eine gute Mobilität auf der Kampffläche sicherstellen soll. Taktische Aufgaben und Sparring runden das Wettkampftraining schließlich ab.
 
Welche Ausrüstung ist sinnvoll, was ist nötig?

Die Teilnehmer erscheinen bitte in Dobokhose und weißem  (!) T-Shirt. Ein Tiefschutz ist Pflicht!! Anders als beim traditionellen Training wird ohne Dobok trainiert.

Kampfwesten und Pratzen unterschiedlicher Art sind vorhanden, zudem einige Schienbein- und Unterarmschoner sowie Helme und Handschuhe. Es hat sich jedoch als sinnvoll erwiesen, dass die Teilnehmer sich aus hygienischen Gründen dauerhaft eigene Schoner etc. zulegen.
 
 
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